Atemschutz Diplomarbeit A. Schuster

Geschrieben von Harald Schmida am .


Unser Kamerad Alexander Schuster besuchte die HTL Hollabrunn  und hatte im Zuge seiner Matura eine Diplomarbeit abzugeben. Gemeinsam mit einem Schulkameraden hatten beide ein Ziel ein Thema Feuerwehr und so folgte die Idee einer Entwicklung für den Atemschutz. Die Idee für diese Diplomarbeit entstand bei einer routinemäßigen Feuerwehrübung. Ein technisch interessierter Feuerwehrkollege brachte die Idee in den Raum, mittels einer elektronisch dimmbaren Folie eine neue professionalisierte Methode der Durchführung von Atemschutzübungen zu entwickeln. Bei einem technischen und fachlichen Austausch mit mehreren Kollegen wurden die Ideen, die Voraussetzungen und die praktischen Möglichkeiten für diese Diplomarbeit diskutiert. Da beide aktive Feuerwehrmitglieder sind (bei unterschiedlichen Feuerwehren), Alexander Schuster bei der Feuerwehr Stockerau und sein Schulkamerad Christopher Kerl Feuerwehr Klein Meiseldorf ist das Problem der Atemschutzübung ein vertrautes Thema. 

Mit dieser Diplomarbeit wurde die Situation für eine möglichst realitätsnahe Verrauchung für Atemschutzübungen geschaffen. Es bedarf nicht mehr den Einsatz zusätzlicher Mittel wie Nebelmaschinen bzw. sonstigem Aufwand um eine Atemschutzübung durchzuführen. Eine elektronisch dimmbare Folie in einem Maskenaufsatz für Atemschutzmasken wird mit Sensoren kombiniert und simuliert verschiedene realistische Verrauchungsstufen in ausgewählten Räumen. Es können Übungsszenarien abgearbeitet werden, die für die Übungsteilnehmer realistisch und gefahrlos sind. Nur für die Übungsteilnehmer ist eine Sichteinschränkung ähnlich einer Verrauchung durch gezieltes Dimmen der vor die Atemschutzmaske gesetzten Folie wahrnehmbar. Die Übungsleiter können den Verrauchungsgrad steuern und die Übung problemlos überwachen. 

Eine sehr innovative Entwicklung, Gratulation an beide Feuerwehrmitglieder zu ihrer gelungenen Diplomarbeit !!