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PrePo 2026 in Sardinien

Waldbrandgruppe der FF Stockerau beim EU-Prepositioning auf Sardinien im Einsatz

Vom 23. bis 30. August 2026 waren drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau, welche Teil der Waldbrandgruppe des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes sind, am EU-Prepositioning 2026 auf Sardinien.

Beim sogenannten Prepositioning werden speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte während der besonders waldbrandgefährdeten Sommermonate bereits in gefährdeten Regionen stationiert. Dadurch können sie im Fall eines Waldbrandes rasch gemeinsam mit den örtlichen Einsatzkräften eingesetzt werden. Gleichzeitig steht die internationale Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Für die europäische Waldbrandbekämpfung ist diese Form der Vorsorge mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung.

Der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband beteiligte sich auch 2026 an diesem europäischen Programm und entsandte insgesamt 50 speziell ausgebildete Mitglieder des Sonderdienstes Waldbrand- und Vegetationsbrandbekämpfung in zwei Rotationen nach Sardinien.

Drei Mitglieder der FF Stockerau waren vom 23. bis 30. August Teil der zweiten Rotation. Ziel des Einsatzes war es, die bereits auf Sardinien befindlichen Kräfte und die örtlichen Feuerwehren bei der Bewältigung der hohen Waldbrandgefahr zu unterstützen. Gleichzeitig konnten unsere Mitglieder wertvolle Erfahrungen bei der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung unter den Bedingungen einer mediterranen Region sammeln.

Die Zusammenarbeit mit den italienischen Einsatzkräften verlief hervorragend. Während des gesamten Aufenthalts waren unsere Kameraden täglich gefordert und standen verschiedenen Einsatzlagen gegenüber. Dabei mussten die Einsatzkräfte nicht nur mit anspruchsvollem Gelände und der besonderen Vegetation Sardiniens umgehen – auch die Temperaturen von bis zu 40 °C stellten eine zusätzliche Belastung dar.

Für die Waldbrandgruppe der FF Stockerau war der Einsatz damit nicht nur eine wichtige Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit, Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Wald- und Vegetationsbrände stellen auch in Niederösterreich eine zunehmend relevante Herausforderung dar. Erfahrungen aus internationalen Einsätzen helfen dabei, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und für zukünftige Einsatzlagen gerüstet zu sein.

Nach einer langen Rückreise mit dem Auto und der Fähre erreichten unsere drei Mitglieder am Abend des 30. August gegen 20:30 Uhr wieder sicher das Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln.

Wir bedanken uns beim Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband für die Möglichkeit zur Teilnahme und bei allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit.